Weitere Ankaufspreise

Magnetformen & Material

Neodym-Magnete nach Form, Sorte und Zustand einordnen

Blöcke, Ringe, Scheiben, Segmente, Baugruppen und Magnetbruch getrennt erfassen und mit Herkunft, Gewicht und Zustand beschreiben.

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Lose quaderförmige Neodym-MagneteKlare MagnetformenBlock, Ring, Scheibe und Segment getrennt erfassen.Scheibenförmige Neodym-MagneteMenge & ZustandNettogewicht, Beschichtung und Fremdstoffe dokumentieren.Ausgebaute HDD-MagnetbaugruppeTechnische FundstellenEinbauort und Typenschild helfen bei der Vorprüfung.Elektromotor als Herkunft von NdFeB-MagnetenIndustrielle AnwendungenMotoren, Generatoren und Produktionslose einordnen.

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Neodym-Magnete-Sorten

NdFeB-Grade und Neodym-Magnete richtig einordnen

N35, N38, N42, N45, N50 oder N52 sowie H-, SH-, UH-, EH- und AH-Suffixe geben magnetische Kennwerte an. Für die Ankaufsprüfung zählen zusätzlich Herkunft, Bauform, Zustand, Dokumentation und eine zum Prüfziel passende Analytik.

Vorsortierung

Werkstofffamilien nicht allein nach Aussehen bestimmen

FamilieTypische HinweiseBelastbarer nächster Schritt
NdFeBmeist silbrig beschichtet; starke Haftkraft möglichDokumentation, Herkunft und bei Bedarf geeignete Analyse
SmCohäufig dunkelgrau; temperaturstabil; sprödeDatenblatt oder Bauteil-/Chargennachweis
Ferritmeist dunkelgrau bis schwarz; oft größere VolumenDichte, Anwendung und Werkstoffangabe
AlNiCometallisch; oft Stab-, Hufeisen- oder ZylinderformHersteller- oder Bauteildaten
Gebundener MagnetKunststoff-/Gummimatrix, Folie oder komplexe FormMatrix und Magnetpulveranteil
Unbekannte Mischungmehrere Formen, Beschichtungen oder Anhaftungenzuerst sortieren; keine Gehaltsannahme aus Haftkraft
Gradcode ist kein Analysenzertifikat

Ein N-Grad und die Temperaturklasse beschreiben Remanenz, Energieprodukt oder Koerzitivitätsanforderungen, aber nicht die vollständige chemische Zusammensetzung. Auch SH, UH, EH oder AH beweisen keinen bestimmten Dysprosium- oder Terbiumgehalt.

Prüfmethoden

Welche Information beantwortet welche Frage?

01

Dokumente & Typenschild

Herkunft, Hersteller, Modell, Charge und nominelle Werkstofffamilie.

02

Maße, Form & Dichte

Plausibilitätsprüfung und Trennung sichtbarer Materialfamilien.

03

RFA-/XRF-Screening

Oberflächennahe Hauptelemente; Beschichtung, Geometrie und Kalibrierung beeinflussen das Ergebnis.

04

ICP-OES / ICP-MS

Quantitative Bulkchemie nach repräsentativer Probenahme und Aufschluss.

05

XRD

Kristalline Phasen, aber keine vollständige Elementmassenbilanz.

06

REM-EDS

Lokale Mikrostruktur und Verteilung, nicht automatisch repräsentativ für das ganze Los.

Prüfmethode vorab festlegen

Ob RFA, Bulkchemie oder eine andere Methode sinnvoll ist, hängt von Materialform, Oberfläche und der konkreten Frage ab. Kosten und Probenvorbereitung werden deshalb nicht pauschal angegeben.

Weitere Fachbereiche

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